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Kapitel 7: Wissen, daß Gott uns liebt
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Lebendiges "Erfahrungs"-Wissen

Laß mich Dir eine Frage stellen. Hast Du "Erfahrungs-Wissen" aus erster Hand, daß Gott Dich liebt? Ich meine nicht "intellektuelles Wissen" oder "Kopfwissen". Ich meine die Moment für Moment Intimität, die nur ein liebender Vater und sein Kind haben kann. Als Christen müssen wir alle in der Sicherheit seiner Liebe leben, egal, wie unsere Umstände sind. Wenn wir seine Liebe haben, können wir alles tun; ohne seiner Liebe sind wir nichts.

Bevor wir auf Gottes Weg der Liebe weitergehen können, müssen wir ohne Zweifel wissen, daß wir von dem Vater geliebt sind; daß er sein Leben eigens dafür hingegeben hat, um uns seine Liebe durch Jesus Christus zu geben, und daß er uns berufen und auserwählt hat, seine Gefäße der Liebe zu sein. Wenn wir diese Dinge wissen (und eine lebendige Erfahrung davon haben), werden wir die Zuversicht und das Vertrauen haben, ihm unseren Willen und unser Leben hinzugeben und ihn zurückzulieben.

In 1. Johannes 3:16 steht: "Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben hingegeben hat."

Wie erkennen wir, daß Gott uns liebt?

Als ich begann, Gottes Liebe leben zu lehren, betonte ich die zwei großen Gebote. "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand ... und deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Matthäus 22:37-39)

Nachdem ich einige Jahre die Reaktionen der Frauen gehört hatte, wurde mir bewußt, daß es nicht möglich ist, Gott (und andere) lieben zu lernen, wenn wir nicht 1

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Das bedeutet nicht, daß Gott nicht in unseren Herzen ist und uns liebt. Er tut es! Es bedeutet einfach, daß wir nicht diese tägliche Lebenserfahrung (persönliche, berührende, liebende Intimität) haben werden, des Begegnens und Sehens von Gottes Fingerabdruck und seiner Liebe bei jedem Schritt. Ich denke, daß dies der Grund ist, warum so viele von uns Gottes überreiches Leben nicht erfahren, nachdem sie ewig Christen waren. Es geht alles auf die Tatsache zurück, daß wir nicht wirklich wissen, daß Gott uns liebt.

Beispiel: "Ich will raus!"

Sandy ist eine junge Frau in den späten Zwanzigern, die ich auf einer Freizeit in Nordkalifornien getroffen habe. Sie hatte ein sehr hartes Leben und einen sehr schwierigen Hintergrund: Drogen, Alkohol, Homosexualität, Mißbrauch usw.

Als Sandy zu der Freizeit in den Bergen kam, hatte sie Gott gesagt: "Das ist es. Ich kann nicht mehr. Du mußt mir zeigen, daß du mich wirklich liebst." Sie war so verzagt und desillusioniert geworden mit ihrem Leben, ihren Freunden, ihrer Gemeine und ihrer Familie, daß sie beschloß, daß sie "raus" will, wenn Gott sie nicht wirklich liebt. Sandy bat Gott ihr dieses Wochenende zu zeigen, daß er sich wirklich um sie kümmert. Sie sagte ihm, daß sie die Sache in ihre eigenen Hände nehmen würde, falls sie nichts sehen oder hören würde.

Am Samstag Nachmittag, dem zweiten Tag der Freizeit, ging Sandy auf dem Gelände des Lagers herum und dachte nach, wie sie ihr Leben beenden könnte, weil sie noch nichts von Gott gesehen oder gefühlt hatte.

An diesem Abend feierten wir Abendmahl. Sandy war zu diesem Zeitpunkt völlig verzagt. Aus Verzweiflung sagte sie Gott, daß sie sich weigern werde, den Abendmahlkelch zu nehmen, bis er ihr irgendwie gezeigt hatte, daß er sie liebt. (Normalerweise ist es keine gute Idee, Gott ein "Ultimatum" wie dieses zu stellen. Es ist nicht schriftgemäß das zu tun. Aber Gott kannte Sandys Herz und den verzweifelten Zustand, in dem sie sich befand.)

Nachdem alle das Abendmahl genommen hatte und den Versammlungsraum verlassen hatten, bewegte sich Sandy langsam von ihrem Sitz im Publikum nach oben zum Abendmahltisch. Sie kniete sich still vor dem Tisch nieder, faltete ihre Arme auf ihm und beugte ihren Kopf. Sie war entschieden dort zu bleiben, bis sie irgendwie Gottes Liebe spürte. Nachdem sie dort fast eine Stunde lang gekniet hatte, öffnete sich die Tür hinten im Versammlungsraum und jemand trat ein. Diese Person bewegte sich leise zum Kamin hinüber, kniete nieder und begann im Geist zu singen.2 Der Kamin war außerhalb der Sicht von Sandy , aber sie sagte später, daß diese Frau "sang wie ein Engel".

Sandy blieb noch mindestens eine halbe Stunde mit ihrem Kopf auf dem Abendmahltisch liegen. Die Frau fuhr fort zu singen. Schließlich hielt es Sandy nicht mehr länger aus und ging um die Ecke zu dem Kamin um zu sehen, wer es war. Die junge Frau, die gesungen hatte, schien zuerst überrascht, aber dann sagte sie mit einer autoritativen Stimme zu Sandy: "Setz dich, Gott hat mich zu dir gesandt." Völlig schockiert setzte sich Sandy und sie begannen zu reden.

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Der Herr hatte Sandy das ganze Wochenende schwer auf das Herz dieser Frau gelegt, aber wegen Sandys einschüchterndem Gesichtsausdruck bewahrte die Frau ihren Abstand. Sie fürchtete sich ein wenig vor Sandy. Nach dem Samstagabendtreffen war die junge Frau zu Bett gegangen. Sie war fast eingeschlafen, als Gott ihr eingab aufzustehen und "jemandem im Hauptversammlungsraum, der ihn brauchte" zu dienen. Sie dachte nie im Traum daran, daß es Sandy wäre, drehte sich um und versuchte, die Stimme des Heiligen Geistes zu ignorieren, aber da sie keinen Frieden finden konnte, stand sie letztlich auf, zog ihren Bademantel an und gehorchte.

Als sie im Versammlungsraum ankam, war niemand dort. Aber der Herr brachte sie dazu, daß sie blieb, wartete und sang. Die Frau sagte, daß sie zu Tode erschrocken war, als Sandy schließlich auftauchte. Aber wiederum übergab sie ihre Angst Gott und er sagte ihr, was sie sagen soll. Die beiden Frauen sprachen die ganze Nacht lang. Sie weinten zusammen, sie umarmten sich und sie lachten. Gott hatte Sandy in seiner unnachahmlichen Art das Ausmaß seiner Liebe für sie gezeigt. Und er gebrauchte diese kostbare junge Frau, "seinen Engel" dazu, das zu tun.

Am nächsten Morgen erzählten beide Frauen vor der ganzen Frauengruppe was geschehen war. Es blieb im ganzen Saal kein Auge trocken.

Keine Furcht in Gottes Liebe

Ich denke, daß Sandy typisch für so viele von uns ist. In unserer Eile "wie Jesus" zu sein, haben wir den ersten grundlegenden Schritt vergessen, nämlich wirklich das Ausmaß und die Tiefe von Gottes Liebe für uns persönlich zu kennen.

Wenn wir wirklich wissen würden, wie sehr Gott uns liebt, dann würde es nie mehr irgendeinen Grund für uns geben, uns vor dem zu fürchten, was er in unserem Leben zulassen mag. Wir würden die Zuversicht und das Vertrauen haben, unser Leben ständig seiner Obsorge zu überlassen, weil wir wissen würden, daß er uns liebt, und daß er treu und vertrauenswürdig ist, sich um uns zu kümmern, egal, was passiert.

In Jesaja 43:2-4 steht: "Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und druch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, ... weil du teuer bist in meinen Augen ... und 3

Wenn die Zweifel, der Unglaube und der Hohn Satans kam, zückte sie diese Karten und las laut, was Gott über seine bedingungslose Liebe und Vergebung gesagt hat. Sie bekannte, daß ihre Gedanken und ihr Unglaube nicht von Gott war, tat Buße über sie und übergab sie Gott. Dann entschied sie sich, dem zu glauben, was Gott in seinem Wort gesagt hat, obwohl sie es nicht fühlte.

Es dauerte drei Jahre, bis Gott ihre Gefühle mit dem in Einklang brachte, was sie gewählt hatte zu glauben - in anderen Worten, daß sie seine Liebe "fühlen" konnte. Der Grund, warum sie so lange brauchte, um seine Liebe zu "fühlen" war, daß sie so lange mit dem Gegenteil programmiert worden war (daß Gott ein Gott des Zorns ist).

[Es scheint, daß die Länge der Zeit, die es braucht bis sich unsere Gefühle an unsere Entscheidungen angleichen, von der Zeitdauer und der Tiefe abhängt, die die 4 In Lindas Fall waren es Jahre.]

Linda war ausdauernd im Glauben und nicht durch Gefühle, und schließlich, zu Gottes Zeit, begann sie eine "lebendige Erfahrung" davon zu haben, daß Gott sie wahrlich liebt. Auf diesem Fundament konnte sie dann auf Gottes Weg der Liebe weitergehen, indem sie lernte, ihren Willen und ihr Leben Gott hinzugeben und ihn zu lieben.

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Linda ist in perfektes Beispiel eines Christen, der an Gott glaubte, aber der nicht diese lebendige Erfahrung von Gottes Liebe in seinem Leben hatte. Daher war sie nicht fähig in ihrem geistlichen Leben voranzugehen.

Du kannst nicht vorangehen

Also ist es egal, wie lange du ein Christ bist, wie viele Menschen du zum Herrn geführt hast, wie viele Schriftstellen du auswendig gelernt hast oder wieviele Bibelstunden du gelehrt hast. Wenn du nicht weißt, daß Gott dich persönlich liebt, wirst du nicht fähig sein zu wachsen.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, wirklich zu glauben und intim zu erfahren, daß Gott Dich liebt (so wie Linda), dann lies den 5 daß wir Kinder Gottes heißen sollen!

Das sind nur einige Schriftstellen; es gibt viele mehr, die uns sagen, wie sehr Gott uns persönlich liebt. (Lies auf jeden Fall die "Wissen, daß Gott mich liebt" Schriftstellen im Anhang.) Da Gottes Wort wahr ist, müssen wir dem vertrauen und das glauben, was er sagt.

2) Gott sagt uns nicht nur in seinem Wort, daß er uns persönlich liebt, sondern er hat uns auch seine Liebe bewiesen, indem er seinen Sohn gesandt hat, um für uns zu sterben.

Es ist eine bewiesene Tatsache, daß Jesus gekommen ist und daß er für "unsere" Sünden am Kreuz gestorben ist vor 2000 Jahren. Die Schrift sagt uns, daß Jesus uns so sehr geliebt hat, daß er ausdrücklich gekommen ist, um unsere persönlichen Sünden (die vergangenen, die gegenwärtigen, und die zukünftigen) wegzunehmen und uns mit ihm zu versöhnen.

Hört Euch 1. Johannes 4:9-10 an: "Hierin ist die Liebe gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden."

Sühnung bedeutet einfach Ersatzopfer. In anderen Worten, Jesus ist gekommen und an unserer Statt gestorben für unsere persönlichen Sünden, so daß wir frei von der Strafe für die Sünde sein können, welche der Tod ist. Er ist gestorben, so daß wir gerettet werden können. Für mich 6

Gottes Geist ist wie die Garantie oder die Anzahlung (eine Sicherheit oder ein Beleg), die Gottes Liebe zu uns bestätigt und uns versichert, daß seine Verheißungen wahr sind.

In Römer 8:16 steht: "Der Geist selbst zeugt mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind."

Es ist Gottes Geist der in unseren Herzen beständig bekennt und bestätigt, daß Gott uns liebt.

4) Gott liebt uns so sehr, daß er uns dies nicht nur in seinem Wort gesagt hat, seinen Sohn gesandt hat, um für uns zu sterben und uns seinen Geist gegeben hat um seine Liebe zu bestätigen, sondern er liebt uns auch so sehr, daß er uns hier und jetzt sein Leben in Fülle geschenkt hat. Leben in Fülle ist einfach, sein Leben durch uns zu erfahren.

Rückkehr, ZU ÜBERSTEIGEN

Erinnert Euch an Johannes 10:10, wo steht: "Ich [Jesus] bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluß haben." Göttes Leben in Fülle ist seine übernatürliche 7

Mit "Leben in Fülle" meine ich nicht nur das ewige Leben, das wir eines Tages empfangen werden wenn wir sterben und in den Himmel kommen, ich spreche über das Leben in Fülle - sein übernatürliches Leben - das wir hier auf der Erde erfahren können.

Ich glaube, daß uns das Erfahren von seinem Leben anstatt unserem das ist, was uns mehr als alles andere davon überzeugen wird, daß Gott real ist, und ja, daß er uns liebt. Wenn wir seine Liebe für eine Person erfahren, von der wir wissen, daß wir sie nicht aus Kraft lieben können, wissen wir, daß Gott uns lieben muß,; wenn wir seine übernatürliche Kraft erfahren, die uns durch Umstände trägt, von denen wir wissen, daß wir sie nicht aus eigener Kraft meistern können, wissen wir, daß er sich um uns kümmert; und wenn wir erfahren, wie seine übernatürliche Weisheit Licht auf einen Bereich scheint, von dem wir wissen, daß wir ihn zuvor nicht verstanden haben, dann wird uns bewußt, daß Gott sich intim um jedes Detail in unserem Leben kümmert. Und er liebt uns wirklich!

Persönliches Beispiel: Ich gehe auf keinen Fall!

Ich reise und lehre jetzt seit etwa 15 Jahren. Während ich älter werde, beginnt mein Körper viele Veränderungen durchzumachen. Zu bestimmten Zeiten im Monat bin ich unvorstellbar schwach und ich soll zu Hause im Bett bleiben. Während diesen Zeiten gibt es keine Möglichkeit zu reisen, wegen Notfällen, die auftreten können.

Vor einigen Jahren wurde ich gebeten in Nordkalifornien zu sprechen. Als ich die Einladung Monate davor annahm, fühlte ich mich großartig. Aber als dann das bestimmte Wochenende kam, sagte ich zum Herrn: "Ich kann jetzt auf keinen Fall gehen! Ich kann nicht laufen, um Flugzeuge zu erreichen. Ich kann keine Taschen heben. Ich fürchte mich einfach zu gehen, aus Angst, was passieren wird." Ich fragte den Herrn sogar zu diesem Zeitpunkt, ob ich wegen diesem Problem aufhören sollte, so viel zu reisen und zu lehren.

Da ich jedoch das praktiziere, was ich lehre, nahm ich diese Gedanken gefangen und übergab Gott meine Angst und meinen Zweifel. Ich sagte ihm: "Wenn du willst, daß ich auf diese Reise gehe, dann vertraue ich dir meine physischen Probleme an und weiß, daß trotzdem durch mich wirken wirst." Und so ging ich.

Das erste, was Gott tat war, daß er seine Liebe für mich immer wieder in seinem Wort bestätigte. Ich bekam laufend Jakobus 1:12 und Schriftstellen wie diese: "Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den er denen verheißen hat, die ihn lieben." Dann bestätigte er seine Liebe zu mir, indem er wörtlich alle meine Ängste, Zweifel und Furcht wegnahm, als ich sie ihm wiederholt übergab. Er tat, wie er in Psalm 103:12 verheißt, indem er sie entfernte, "so fern der Osten vom Westen" ist.

Er bestätigte seine Liebe zu mir auch wieder durch das Zeugnis seines Geistes. Die Frauen auf der Freizeit wußten nichts von meiner physischen Verfassung und meinen Ängsten. Als sie aber für mich beteten, führte sie der Geist genau das zu beten, was auch meine eigenen Gebete gewesen waren.

Das, was mich jedoch mehr als alles andere von Gottes Liebe überzeugte, als ich an diesem Wochenende lehrte war, daß er mir erlaubte, sein Leben in Fülle zu erfahren. Ich war so schwach in meiner eigenen Stärke, daß er mich vollkommen mit seiner übernatürlichen Liebe, Weisheit und Kraft erfüllte und die Lehren mehr als je zuvor segnete.

In 2. Korinther 12:10 steht: "... denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." Wenn wir hingegebene (offene, gereinigte Gefäße) sind, dann kann er stark sein und sein Leben durch uns ausgießen!

Das Schönste an der ganzen Geschichte war, als ich nach Hause kam, ein Fax auf mich wartete, mit der Einladung nach Schottland zu gehen und eine Woche lang zu sprechen - mit allen Ausgaben bezahlt. Das war für mich die Antwort, ob ich aufhören sollte zu lehren oder nicht. Das ganze Ereignis bewies mir wiederum, daß Gott mich persönlich liebt und daß ich mich nicht davor fürchten muß, was er in meinem Leben zulassen wird. Er hört jedes meiner Gebete und er kümmert sich um jedes meiner Bedürfnisse.

Gott liebt mich

Ich bete, daß dieses Buch jedem von uns helfen wird, daß wir beginnen zu begreifen und in einer tieferen und bedeutungsvolleren Art zu erfahren, wie sehr Gott uns liebt. In seinem Wort zu lesen, daß Gott uns liebt und sogar zu verstehen, daß er für unsere Sünden gestorben ist, kann noch immer nur ein intellektuelles Trachten sein. Aber Gottes eigenen Geist zu empfangen und zu beginnen, sein Leben in und durch uns zu erfahren, ist etwas, von dem wir nicht verleugnen können, daß es ultimative, persönliche Liebe ist.

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In Epheser 3:17-19 steht: "... daß der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes."

So ist Gottes Liebe nicht Gabe, die nur wenige empfangen, sondern eine Gabe, die wir alle empfangen, wenn wir neu geboren werden durch seinen Geist. Daher, wenn Du Jesus in Dein Herz eingeladen hast, als Deinen Retter und Herrn, dann ist nicht nur Jesus in Deinem Herzen, sondern auch seine Liebe.

Johannes 17:26 bestätigt das: "Und ich habe ... kundgetan ... damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen."

Wie kommuniziert Gott seine Liebe?

Okay, magst Du sagen, Gott liebt uns also. "wie, Nancy, kommuniziert er uns dies Liebe? Wie können wir beginnen, diese Liebe in unserem Leben zu erfahren? Wie hätten Sandy und Linda früher erkennen können, daß Gott sie persönlich liebt?"

1) Man kann Gott nicht in eine Schachtel stecken. Er wird sich uns auf viele verschiedene Arten und Weisen manifestieren. Aber einer der "sicheren" Arten, wie er uns seine Liebe zu uns kommuniziert, ist durch unser tägliches Lesen seines Wortes. Das ist der Beginn von allem. So spricht Gott zu uns, und so hören wir seine Stimme.

Wir müssen uns - wiederum im Glauben und nicht durch Gefühle - entscheiden, zu glauben, was Gottes Wort über seine Liebe sagt, und dann müssen wir einen Schritt im Glauben machen, wissend, daß Gott zu seiner Zeit unsere Gefühle ausrichten wird, so daß sie zu unseren Entscheidungen passen. Alles beginnt jedoch mit dem beständigen Lesen und Glauben von Gottes Wort.

2) Gott kommuniziert seine Liebe auch durch unsere christlichen Brüder und Schwestern zu uns. Wir sind Verlängerungen von Gottes Liebe zueinander - wir sind seine Arme und Beine. Das ist, was er jeden von uns Moment für Moment fragt: "Bist Du gewillt, ihm zu erlauben, andere durch Dich zu lieben?"

Es ist so wichtig, daß wir, wenn uns jemand bittet für ihn zu beten, uns nicht nur erinnern für sie zu beten, sondern daß wir auch gewillt sind, alles andere zu "tun", was Gott auf unser Herz legt: entweder sie anrufen, ihnen schreiben, sie besuchen, ihnen ein Geschenk machen oder sogar ein persönliches Opfer für sie bringen. Jedesmal, wenn wir uns von Gott in einer persönlichen Art gebrauchen lassen, ist es eine Berührung von ihm, die dieser anderen Person sagt: "Ich liebe dich."

3) Eine weitere Art, wie Gott uns seine Liebe kommuniziert, ist durch Situationen und Umstände. Es gibt nichts so tröstendes, als zu wissen, daß Gottes Hand persönlich unsere Umstände geleitet hat. Es ist eine beständige Erinnerung, daß er uns wirklich liebt.

Persönliches Beispiel: Alles verloren

Nachdem wir unser Traumhaus in Big Bear Lake, Kalifornien verloren hatten, wegen unserem Bankrott, zogen wir in ein gemietetes Haus. Es zeigte sich, daß das gemietete Haus auf dem Epizentrum des großen 6.7 Erdbebens von 1992 stand. Wegen dieser traumatischen Erfahrung (und nach viel Gebet und Rat) beschlossen wir nach Idaho zu ziehen.

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Wir brachten all unsere Habe in die Garage eines Hauses, das dort in Idaho für uns gekauft worden war. Wir fanden jedoch zwei Tage später heraus, daß der Vertrag nicht zustandekam, und daß wir noch einmal umziehen mußten. Das ergab dann vier Umzüge in einem Jahr! Zu diesem Zeitpunkt wohnten wir alle in einem Motelzimmer - viel Vögel, vier Hunde, ein Hamster, eine Katze, Chuck, Lisa und ich.

Wenn ihr mich zu diesem Zeitpunkt gefragt hättet, ob ich Gottes Liebe und seine Hand in diesen Dingen sehe, hätte ich sicher ehrlich gesagt: "Niemals! Ich weiß, daß er irgendwo da oben ist, aber sicherlich sehe oder fühle ich ihn nicht." Ich traf jedoch weiter diese Glaubensentscheidungen und ging weiter.

schließlich beschloß eine unserer lieben Freundinnen, daß sie "ein Zuhause für uns finden würde". Sie ging in einen der schönsten Bezirke in unserer Stadt, wählte ein brandneues Haus, von dem sie wußte, daß es zwei Jahre lang zum Verkauf ausgeschrieben war und überzeugte den Makler, den Eigentümer zumindest zu fragen, ob er es vermieten würde. Sie gab dem Makler auch einige unserer Dienstprodukte, um sie dem Eigentümer zu geben.

Häuser in Idaho ließen sich noch immer wie heiße Würstchen verkaufen! Warum sollte dieser Eigentümer es überhaupt erwägen, ein brandneues Haus zu vermieten. Aber der Eigentümer blieb offensichtlich die ganze Nacht auf, las unser Material und war überzeugt, daß wir dieses schöne neue Haus haben sollten.

Erinnert Euch, daß das Haus, was ursprünglich für uns gekauft worden war, ein Bauernhaus war, und wahrscheinlich 40 Jahre alt. Dieses Haus, das wir mieteten, war brandneu, dekoriert mit meinen Lieblingsfarben, hatte die richtige Anzahl von Schlafzimmern und ein Büro, groß genug für Chuck und alle seine Bücher. Es war perfekt für uns.

Wir unterschrieben den Mietvertrag an diesem selben Tag. Am nächsten Tag, würdet ihr das glauben, empfing der Eigentümer zwei Angebote, das Haus bar zu kaufen. Das Haus war zwei Jahre lang zum Verkauf ausgeschrieben und er hatte nie irgendwelche Angebote gehabt. Dann, alles an dem selben Wochenende, unterschrieb er den Mietvertrag und bekam zwei Kaufangebote. Er war sehr nett, als er uns von den beiden Kaufangeboten erzählte. "Es tut mir nicht leid, daß ich es Euch vermietet habe", sagte er. "Dieses Haus war für Euch."

Das ist für mich ein kleines, aber ein sehr signifikantes Beispiel, wie uns Gott seine Liebe durch unsere Umstände kommuniziert. Ihr könnt mir nicht erzählen, daß die Umstände nicht vom Himmel her geleitet und manipuliert waren. ich weiß es besser.

"Kennst" Du Gott?

Ich glaube, daß die meisten Christen Gott nicht wirklich kennen. Sie wissen 8

Schönes Beispiel: All deine Haare sind gezählt

Ein schönes Beispiel von jemandem, die wußte, daß Gott sie liebte und daher sagen konnte "Obwohl er mich tötet, werde ich ihm vertrauen" war Diana Bandtlow. Diana war eine kostbare Schwester im Herrn von mir und eine der unglaublichsten Zeugnisse von Gottes manifestiertem Leben, das ich je gesehen habe. Das heißt viel, denn ich bin seit über 38 Jahren Christ.

Diana war nur zwei Jahre alt im Herrn, als ihr Leukämie diagnostiziert wurde und ihr sechs Monate zu leben gegeben wurden. Aber egal, wie die Umstände waren und egal, wie viel Schmerzen sie hatte, sie entschloß sich beständig, Gott zu vertrauen und ihr Leben ihm hinzugeben, weil

1 Zweifel bedeckt unser Herz und macht es unsensibel für seine Führung und blockiert seine Liebe, so daß sie nicht hervorfließen kann.

2 Sie "sang im Geist", so wie 1. Korinther 14:15 sagt, daß wir das können.

3 Siehe die 4 S. Kapitel 12: "Ein Verharrungsmuster".

5 Psalm 18:6-7,9,16-17,19

6 1. Johannes 4:13

7 Johannes 3:16

8 Hiob 11:18a

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International Translations:
German, Chinese, Spanish and Portuguese translations are now available!

 Click HERE to Read:Chinese Translation of The Way of Agape
Click HERE to Read:The Way of Agape - Gottes Liebe Leben
 Click HERE to Read:The Way of Agape - El camino a Ágape
 Click HERE to Read:The Key - A Chave

Thank you, Brian Crain! The intro and exit music for the Way of Agape Videos has been graciously provided by Brian Crain. Please visit hisWebsite and support his music! Click Here
 
@2005-07 The King's High Way Ministries
844 3rd. St., Coeur d'Alene, ID 83814
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