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Zurückblickend ist Gott mit unserem ganzen Herzen lieben nicht nur unsere "Erfahrung der neuen Geburt" (wo wir 1
Wie wir in Kapitel 10 besprochen haben, ist unsere Seele im wesentlichen unser bewußtes Leben - unsere bewußten Gedanken, Emotionen und Wünsche.2 Wenn wir wiedergeboren sind, und wenn wir die richtigen Glaubensentscheidungen getroffen haben, dann wird unser Seelenleben die Manifestation oder das Herzeigen von Gottes Leben aus unserem Herzen sein: Gottes Liebe, Gottes Gedanken und Gottes Kraft. (Wiederholt 3 In diesem Augenblick können wir mit Paulus sagen: "Denn das Leben 4 Durch unsere ständige Wahl (unsere Willenskraft) können wir jedoch entweder "nach dem Geist wandeln", indem wir Glaubensentscheidungen treffen und Gottes Leben erlauben unsere Taten zu motivieren, oder wir können "nach dem Fleisch wandeln", indem wir emotionale Entscheidungen treffen und so unserem Eigenleben und der Macht der Sünde erlauben, unsere Taten hervorzurufen.
Galater 5:25 ermahnt uns: "Wenn wir 5
Was ist ein "Bild?" Ein Bild ist das exakte Abbild von etwas.6 Es ist eine sichtbare Repräsentation oder Reproduktion der Form einer Person. Wenn wir Gott erlauben, uns mehr und mehr an sein Bild und seine Form anzugleichen, werden wir der Welt sein Bild, sein Leben, darstellen, und nicht unser eigenes.
Als Christen wollen wir nicht ein besseres "Selbstbild" haben. Deswegen hat Gott uns nicht berufen! Er will, daß wir lernen, wie wir unser "Selbst" beiseite stellen können, so daß wir anderen sein Bild, sein Selbst, seine Form reflektieren (ausstrahlen) können.
Das Selbstbild - das reflektieren, was wir denken, fühlen und wünschen - wird nie irgendjemanden zum Herrn bringen, nie irgendwelche Beziehungen wahrlich wiederherstellen noch irgendwelche Ehen heilen. Nur wenn wir Jesu Bild (sein Leben) reflektieren und kundtun, werden die Leben von anderen wahrlich berührt und verändert werden. Jesus sagt in Johannes 5:31: "Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr." Wenn Jesus das von sich selbst sagt, wieviel mehr trifft es auf uns zu!
Eine meiner Lieblingsgeschichten, die dieses Konzept perfekt illustriert, ist eine Begebenheit, die sich zwischen Melody, einer früheren Nachbarin von uns, und ihrer Mutter zugetragen hat.
Melodys Mutter war jahrelang zu derselben Friseurin gegangen. Sie hatte Melody immer erzählt, daß sie wie ihre Friseurfreundin aussieht und daß sie will, daß sich die beiden einmal treffen. Schließlich, als Melody auf einem Besuch lange genug zu Hause war und einen Haarschnitt brauchte, stimmte sie zu, einen Termin mit der Friseurin auszumachen. Ich muß nicht erwähnen, daß Melody gespannt war, die Frau zu sehen, die angeblich "genau wie sie aussah".
Als Melody in den Salon trat und der Friseurin vorgestellt wurde, war sie absolut geschockt, weil es nicht die geringste physische Ähnlichkeit zwischen den beiden gab. Melody ist klein, mit dunklem Teint und dunklen Haaren. Sie ist sehr hübsch und hat runde Gesichtszüge. Die Friseurin war groß, blond, dünn und hatte kantige Gesichtszüge. Es gab überhaupt keine physische Ähnlichkeit zwischen den beiden.
Natürlich war die Mutter sehr begeistert, die beiden einander vorzustellen. Sie unterhielten sich für einige Minuten, dann ging die Mutter, so daß "die beiden reden konnten." Melody fragte die Friseurin, ob ihre Mutter ihr gesagt hatte, daß sie genau gleich aussehen. "Natürlich", sagte die Friseurin, "jahrelang hat sie mir das gesagt. Ich bin so überrascht, sie zu treffen."
Während Melody ihre Haare gewaschen und geschnitten bekam, hatten die beiden eine Chance, einige Details aus ihrem Leben zu erzählen. Es stellte sich heraus, daß beide Christen waren. Nachdem sie darüber eine Zeitlang nachgedacht hatten, dämmerte es ihnen beiden, daß der Grund, warum Melodys Mutter (die kein Christ war) gedacht hatte, daß sie gleich aussehen, war, daß sie Gott in beiden von ihnen sah. Was die Mutter durch beide von ihnen manifestiert sah, war Gottes Charakter: sein Leben und sein Bild. Physisch glichen sie sich nicht im geringsten, aber geistlich hatten sie genau das gleiche "Bild".
Ich liebe diese Geschichte. Und seit ich sie gehört habe, wurde mir ein paarmal gesagt, daß ich wie bestimmte Menschen aussehe, eine von ihnen war eine Autorin. Das nächste Mal, als ich in einer Buchhandlung war, nahm ich eines ihrer Bücher zur Hand, und auf der Rückseite des Einbandes war ihr Foto. Wieder gab es überhaupt keine physische Ähnlichkeit mit mir. Und doch war ich gesegnet, weil ich genau wußte, was meine Freunde gemeint hatten.
In 1. Johannes 4:17 steht: "... wie er ist, sind auch wir in dieser Welt." Mit anderen Worten, wir sollten immer sein Bild reflektieren und nicht unser eigenes, weil dies jetzt unsere wahre Identität ist. Dies ist mein neues "Ich"!
Wenn wir Gott mit unserer ganzen Seele lieben (7 Wissen, daß Gott uns liebt, egal, was wir denken, egal, wie wir uns fühlen und egal, was wir für ihn tun oder nicht tun.8
2) Wenn wir wissen und annehmen, daß Gott uns liebt, 9
4) Weil es Gottes Leben ist, das aus uns hervorkommt, 10
2. Korinther 4:11 erklärt es schön: "Denn ständig werden wir, die Lebenden, dem Tod [des Eigenlebens] überliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar werde."
"Ständig dem Tod überliefert werden" meint unser williges Hingeben all unserer "gerechtfertigten" Verletzungen, Schmerzen, Ungerechtigkeiten, Unversöhnlichkeiten, Zweifel, Ängste und Erinnerungen an Gott, damit er uns von ihnen befreien kann. Es heißt, daß wir uns selbst demütigen und Gott täglich zum Kreuz folgen. Dann 11
Wenn wir die Taten unseres Lebens zerlegen könnten, würden wir herausfinden, daß jede Tat aus vier Wahlmöglichkeiten besteht. Nun, praktisch gesprochen, ist es wie "Haare spalten", dies zu tun. Aber wenn wir den Prozeß verlangsamen könnten, würden wir herausfinden, daß wir bei jeder Tat vier Wahlmöglichkeiten haben, um Sünde zu vermeiden.
1) Wir können wählen, die negativen (gottlosen) 12 Mit anderen Worten, seine Gedanken waren vollkommen vom Geist kontrolliert. Nun, wir werden dies nicht perfekt tun (nur Jesus kann das), aber er hat uns ein Vorbild gegeben, dem wir folgen können.
Nochmals, wir sind nicht verantwortlich für den ursprünglichen ichbezogenen, korrupten oder schlechten Gedanken, wenn er erstmals hereinkommt. Es ist das, was wir wählen mit jenem Gedanken zu tun, das Sünde hervorbringt. Wenn wir wählen dem zu folgen, wozu dieser Gedanke uns veranlaßt - vor dem, was Gott uns sagt, das wir tun sollen - dann sündigen wir und enden getrennt von Gott (mit jener Schicht Fett, die unser Herz bedeckt und Gottes Leben hindert hervorzukommen).13
Sogar wenn wir nichts tun mit jenem schlechten Gedanken, wird er letztendlich begraben werden in jenen Verborgenen Kammern und am Ende Gottes Geist auslöschen - und das wird auch Sünde sein. Wenn wir jedoch jenen schlechten Gedanken erkennen und ihn Gott übergeben, haben wir nicht gesündigt, und wir sind nicht getrennt von ihm.14
Gott sagt, daß es für uns unbedingt erforderlich ist, daß wir schlechte Gedanken nicht einmal unterhalten. Hört auf Epheser 4:29-32: "Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin. Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit. Seid aber zueinander gütig, mitleidig, und vergebt einander, so wie Gott in Christus euch vergeben hat."
Hier ist meine Übersetzung der obigen Schriftstelle: "Laßt nichts aus eurem Mund kommen, das die Hörer nicht aufbaut." Gott hat zweifellos mich in letzter Zeit daran erinnert. Es ist so einfach, unsere innersten Gedanken zu erzählen, besonders unserem Ehemann oder unseren erwachsenen Kindern. Es ist, als ob man mit sich selbst spricht. Es ist so natürlich. Aber so oft sind unsere Gedanken und unsere Kommentare zu unserer Familie negativ über jemand anderen.
Gott hat diese Schriftstelle in mein Herz eingeprägt. Er sagt, daß wir seinen Geist (sein Leben in uns) auslöschen, wenn wir Dinge erzählen, die nicht aufbauend sind für die Zuhörer (auch, wenn sie Familienangehörige sind). Mit anderen Worten, wenn wir uns laut beschweren oder über eine andere Person oder Situation sprechen, wenn es den "Hörenden nicht aufbaut" oder "ihn nicht näher zu Gott bringt", sind es faule Worte und werden Gottes Geist in uns auslöschen.
Wenn wir unsere gottlosen Gedanken anderen erzählen, verunreinigen wir nicht nur sie, sondern wir programmieren diese schlechten Gedanken auch wieder zurück in uns. Und so werden unsere Emotionen und Wünsche wieder von vorne aufgewühlt. Es ist unbedingt erforderlich, daß wir die schlechten Gedanken bemerken und abfangen, wenn sie hereinkommen. Wir müssen sie erkennen und erkennen, wo sie herkommen. Dann müssen wir sie zurückweisen und kreuzigen. Wir dürfen sie nicht einmal denken.
Dies ist genau das, was 2. Korinther 10:5-6 meint: "... nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi 15
Das ständige Mitteilen und Neuprogrammieren unserer negativen Gedanken zurück in unsere Verborgenen Kammern ist einer der Gründe, warum ich glaube, daß Psychologie so gefährlich sein kann. In der Psychologie "gehen wir nicht mit unserer Sünde um", sondern analysieren, sinnen darüber nach und versuchen, unser korruptes Denken und Verhalten zu begreifen. Ich glaube nicht, daß Gott will, daß wir das tun. Wenn wir uns auf die negativen Dinge an uns, an anderen und der Vergangenheit "konzentrieren", programmieren wir jene Dinge wieder zurück in unser Unterbewußtsein und machen so die "Festungen" noch stärker.
Ich bin überzeugt, daß der Geist Gottes derjenige ist, der die verborgenen Dinge in unserer Seele enthüllt und offenbart, nicht wir.16 Wir sollen 17, indem wir sie Gott übergeben und ihm erlauben, sie dauerhaft zu entfernen.
In den Sprüchen 20:27 steht: "Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN, durchforscht alle Kammern des Leibes (Heder, Verborgene Kammern)."
Wie können wir den Unterschied erkennen, zwischen Gottes Gedanken, unseren eigenen Gedanken und den Gedanken, die Satan in unsere Seele einpflanzt?
Gottes Eingebungen kommen in jener stillen, leisen Stimme. Gottes Geist zeugt unserem Geist, daß es Gottes Stimme ist, und wir haben normalerweise einen unmittelbaren Frieden. Gottes Stimme ermutigt uns und zieht uns näher zu ihm. Wir sollten immer argwöhnisch sein vor allem, was uns von Gott wegdrängt und unseren Frieden wegnimmt. Es ist wahrscheinlich nicht vom Heiligen Geist. Oft muß uns der Heilige Geist zurechtweisen und von Sünde überführen. Aber trotzdem wird uns Gottes Stimme immer zu Jesus drängen, anstatt weg von ihm, und daß wir liebevoller sind.
Gottes Stimme ist immer in vollkommener Übereinstimmung mit seinem geschriebenen Wort. Jede Stimme, die nicht das bekräftigt, was Gottes Wort sagt, könnt Ihr zu den Akten legen. Folgt ihr nicht! Gottes Stimme bestätigt immer sein geschriebenes Wort, und dann wird Gottes Geist Zeugnis geben, daß es von Gott ist. Wir werden immer einen tiefen inneren Frieden haben, wenn wir Gottes Stimme hören. Die Art, wie ich viele falsche Gedanken aussondere, ist, daß ich zu mir selbst sage: "Wenn Jesus jetzt neben mir stehen würde (leiblich), würde er das in mein Ohr flüstern?"
Gedanken, die nicht von Gott sind, haben zwei andere Ursprünge: das Fleisch und Satan. Gedanken, die von unserem Fleisch kommen, sind manchmal schwieriger zu unterscheiden, weil Satan diese Dinge des Fleisches (Eifersucht, Bitterkeit, Groll, Kritiksucht, Selbstverteidigung und Selbstbewußtsein) benutzt, um uns zu Sünde zu veranlassen. Diese Gedanken müssen sofort bekannt (wenn wir an ihnen festgehalten haben), bereut und Gott übergeben werden, so daß Satan keinen Angriffspunkt an uns bekommt.
Es scheint, daß Gedanken, die vom Fleisch sind, wieder ziemlich schnell vergehen, wenn wir treu waren, die obigen drei Dinge zu tun.
Dinge, bei denen Satan beteiligt ist, treten jedoch oft wieder in Erscheinung, sogar nachdem wir die obigen drei Dinge getan haben. Der Grund, warum sie zurückkommen, ist einfach, daß sie seit langer Zeit bestehende "Festungen" des Feindes geworden sind. Wir haben ihm in der Vergangenheit diese drei Bereiche übergeben, und er wird sie 18 Erkennt es als einen Kampf. Wißt, daß Ihr gewinnen werdet, wenn Ihr einfach durchhaltet. Ihr seid bereits auf der Seite der Sieger.19
Gebraucht Eure "Waffen des Kampfes": Gottes Wort, sein Blut und seinen Namen. Fastet, betet und laßt andere für Euch beten. Gott verheißt uns, daß er seinen Teil tun wird, wenn wir unseren tun!
In 2. Korinther 10:3-4 steht: "Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen."
"Widersteht aber dem Teufel ("20: 1) "21
Wir sind nur verantwortlich für unsere eigene Sünde, nicht für die Sünden anderer. Ihre Sünde ist das Resultat ihrer Entscheidungen und das ist etwas, worum sie sich selbst kümmern müssen für ihre eigene Erlösung. Wir können ihnen nur vergeben, wie Gott es will22, und dann "weitergehen in unserem Leben".
Wenn wir Christen sind, dann versucht der Herr uns nicht zu reparieren und uns zu verbessern. Er versucht uns auszuleeren (uns zu zeigen, wie wir uns selbst beiseite stellen oder loslassen können), so daß er dann sein Leben durch uns leben kann!
23, sind jedoch Emotionen, die "nicht aus Glauben sind": zum Beispiel starke Wut (Zorn), Bitterkeit, Groll, Eifersucht, Unversöhnlichkeit, Begehren, Neid, Sorge, Furcht, Zweifel, und die Liste geht weiter.24 Die Bibel nennt diese Dinge die "Werke des Fleisches".
Diese sind sündige Emotionen, die uns dazu bringen werden, unseren eigenen Wünschen zu folgen, vor Gottes Willen. "Gedanken", so scheint es, sind einfacher einzufangen, zu analysieren, und es scheint leichter zu sein, objektiv über sie zu sein. Aber bei "Gefühlen", weil wir so absolut von ihnen eingenommen werden, wird es oft unmöglich, gottesfürchtige Entscheidungen zu treffen. Ein Beispiel dafür ist Depression.
In manchen Fällen gibt es eine körperliche Ursache für Depression. Und wenn dies der Fall ist, müssen wir darüber beten, einen Arzt zu besuchen und für eine physische Abhilfe. Aber oft ist Depression einfach das Verzehrtwerden von schlechten Gedanken oder Emotionen, bei denen wir wählen, 25
Erinnert Euch (und dies ist so wichtig): 26 Während wir im Glauben leben, werden wir herausfinden, daß Gott immer treu ist unsere Gefühle an unseren Entscheidungen auszurichten, und daß wir bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir das tun müssen, worum er uns gebeten hat, echt sein werden. Gott verheißt, daß er seine echte Liebe und all die Frucht des Geistes in uns produzieren wird, wenn wir ein gereinigtes und reines Gefäß sind.
Hier ist ein Beispiel für die obigen Prinzipien, das jetzt lustig ist, aber es sicherlich nicht war, als es vor Jahren geschah. Genau inmitten einer Gottes-Liebe-leben-Klasse, schritt eine Frau, die mich in der Vergangenheit sehr verletzt hatte, hinten in den Klassenraum. Sie sagte nicht ein Wort, aber stand einfach schamlos da.
Gott hat einen wirklichen Sinn für Humor, denn ich war genau mitten in der Erklärung, wie Gott unsere negativen Emotionen in seine positiven verwandeln wird, wenn wir sie nur ihm übergeben.
Ich hatte diese Frau wahrscheinlich drei Jahre nicht mehr gesehen. Zu dem Zeitpunkt, als sich der Vorfall ereignete, war ich mit meinen verletzten Gefühlen fertig geworden und hatte gewählt, sie Gott zu geben. Jedoch in dem Moment, als die Frau in den Raum trat, erlaubte Gott (und ich bin sicher, Satan hat sie ausgelöst), daß ähnliche negative Gefühle in mir aufstiegen. Die ganze Episode von vor drei Jahren fuhr mir blitzartig durch meinen Kopf als ich sah, wie sie mich finster anblickte.
Also bekannte ich genau inmitten meiner Lehre leise in meinen Gedanken wieder, daß ich schlechte Gefühle gegen sie hatte, und im Glauben wählte ich, diese Gefühle Gott zu geben. Ich ließ den Feind keinen Angriffspunkt in mir bekommen, noch ließ ich ihn jene Verletzungen wieder hineinprogrammieren. Ich erkannte diese negativen Emotionen und fing sie ab, sogar inmitten des Lehrens einer Klasse.
Gott ist immer so treu! Bis ich mit dem Lehren fertig war, erfuhr ich eine Befreiung und eine echte Liebe für diese Frau. Nachher war ich fähig, in Liebe zu ihr zu gehen und sie ehrlich zu umarmen und mit ihr zu sprechen.
Wie Hebräer 10:23 sagt: "Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat." Mit anderen Worten: Wißt, daß Gott treu sein wird und uns von der Sklaverei der negativen Gefühle befreien wird, "in seinem perfekten Timing".
Der letzte Bereich unserer Seele sind unsere bewußten Wünsche. Dies sind unsere natürlichen emotionalen Wünsche (Thelema) - Dinge, die wir wollen, Dinge, die uns freuen und Dinge, die wir uns wünschen.
Erinnert Euch, wir haben die übernatürliche Autorität und Macht zu wählen das zu tun, was Gott in unserem Leben wünscht, vor dem, was wir selbst wünschen. Das ist die Kraft des innewohnenden Geistes Wunder zu tun. Wir haben darüber ausführlich im letzten Kapitel gesprochen.
[Anmerkung: Wieder bestätigt das Tempelmodell (27
Dies bedeutet, daß wir die Autorität und Kraft haben zu wählen das zu tun, was Gott sich für unser Leben wünscht, vor dem, was wir selbst wünschen. Ich glaube, dies ist das unglaublichste Geschenk von allen. 28
Unsere Seele ist das, was wie unsere Füße immer wieder "schmutzig wird" (kein Wortspiel beabsichtigt!) Unsere Gedanken, Emotionen und Wünsche müssen ständig Gott übergeben werden, so daß wir jene "gereinigten Gefäße" sein können, die Gott füllen und gebrauchen kann.
Eine Schriftstelle, die in diesem Kontext provokativ ist, ist Johannes 13:8, wo Jesus sich ein Handtuch umgürtet und beginnt, die Füße der Jünger zu waschen. Petrus springt plötzlich auf und sagt: "Herr, keinesfalls sollst du meine Füße waschen!" Der Herr antwortet ihm: "Petrus, wenn ich deine Füße nicht wasche (das griechische Wort 29
Gott mit unserer ganzen Seele lieben heißt, Moment für Moment alle unsere bewußten Gedanken, Emotionen und Wünsche völlig übergeben und loslassen, die gegen Gottes sind, so daß sein Leben hervorkommen kann, anstatt unserem. Gott mit unserer ganzen Seele lieben ist 30
Wenn wir Gott auf diese Art lieben, verlieren wir nicht unsere eigene Identität. Genau das Gegenteil: Wir beginnen eine Freiheit zu erfahren, das "wirkliche Ich" zu sein, das Bild, das zu sein uns Gott von Anfang an geschaffen hat. Es sind noch immer unsere Persönlichkeit, unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Einzigartigkeit, aber es ist Gottes Charakter und sein Bild, das jetzt hervorströmt. Wir werden nicht nur mögen, was wir sehen, sondern es wird der ganze Sinn und Zweck unseres Lebens werden.
Galater 2:20 sagt es am besten: "Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat."
1 1. Joh 4:17
2 Es gibt einen unterbewußten Teil unserer Seele -- jene Verborgenen Kammern. Siehe Kapitel 10: "Heder" und auch die "Werdet verwandelt"-Kassettenserie.
3 Galater 2:20
4 Römer 8:9
5 1. Mose 1:26; Galater 1:16; 2. Korinther 3:18
6 Hebräer 1:3
7 Psalm 103:17; Jesaja 43:1-4; Johannes 15:9
8 Jeremia 31:3; Jesaja 49:15-16
9 Epheser 4:22-24; Kolosser 3:9-10
10 Jesaja 43:7; 1. Johannes 3:14a; 4:17
11 Siehe Kapitel 14, "Nimm jeden Gedanken gefangen".
12 Hebräer 2:18
13 Siehe wieder Kapitel 14, "Drei Wahlmöglichkeiten".
14 Siehe Kapitel 11, "Was ist Sünde?" und "Nichts soll uns trennen."
15 Siehe Kapitel 14 für Einzelheiten.
16 Siehe die Be Ye Transformed [werdet verändert] - Kassetten.
17 Siehe Kapitel 14, "Innenhofritual".
18 Siehe Kapitel 12, "Gott verändert unsere Gefühle".
19 Lukas 10:19
20 Wiederholt Kapitel 9.
21 Hört die Werdet verändert Kassetten (besonders Kassette #6).
22 Siehe Kapitel 14: "Vergebt anderen."
23 Siehe Kapitel 11: "Nichts kann uns trennen."
24 Siehe Kapitel 11: "Was ist Sünde?"
25 Siehe Kapitel 14: "Bekenne und tu Buße."
26 Klagelieder 3:41
27 Siehe Kapitel 12: "Exhousia."
28 Siehe Kapitel 8: "Was bedeutet es, Gott zu lieben?"
29 Epheser 6:15; Matthäus 25:10
30 Philipper 1:21
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